Papieroper / Die Töne reissen aus (Kindertheater)

Management Schweiz 2000 – 2004

Eine zwei Meter hohe Papierwand steht auf der Bühne, die Ouvertüre erklingt. Eine Schere schneidet, ein Fenster entsteht. Notenzeichen werden sichtbar. Die Oper scheint zu beginnen. Doch die Töne reissen aus! Sie sind auf einmal verschwunden. Eine Oper ohne Töne?

Die Suche beginnt. Die Suche nach den Tönen, die sich nun überall aufhalten können. Nun jagen die zwei Akteure alles, was klingt, Rhythmische Töne, die Sprache und Stimmen, die Instrumente und auch die Bilder: Vier Hände werden zu den Aktivisten, den Schauspielern und Musikern des folgenden Bilderkonzertes. Es entstehen rhythmische Schattenbilder durch Lichtprojektionen. Löcher und Schlitze werden in das Papier geschnitten und gefressen. Nicht zuletzt werden Cello, Flöte, Saxophon und Trommel eingesetzt, um den Tönen auf die Spur zu kommen. Alles scheint auf einmal zu tönen. Der Klang wird sichtbar in den Bildern und die Bilder werden hörbar. Ein Bilderkonzert, dass einem das Hören und Sehen vergeht.

ENSEMBLE

1 Papierrolle, 4 Hände, 1 Schere, 1 Cello, 1 Saxophon, 4 Flöten, 1 Trommel, 2 Besen, 1 Lichtquelle, 1 Papierorgel, 1 Paukenschlegel

IDEE - SPIEL

Florian und Johannes Volkmann
Regie - Jörg Baesecke (Kleinste Bühne der Welt)