Pfingstkonzerte 2009

Pfingstsamstag

30. Mai 2009, 19.30 Uhr, Tonhalle Zürich

Vom Leinwand-Kinderstar zum international erfolgreichen jungen Pianisten

Schlagzeilen machte Teo Gheorghiu bereits mit 12 Jahren, als er in der Zürcher Tonhalle debütierte und gleich darauf die Hauptrolle in Fredi Murers Film „Vitus“ spielte. Die Fachwelt prophezeite ihm eine glanzvolle Karriere als Konzertpianist - und hatte recht damit: mittlerweile tritt Teo Gheorghiu in bekannten Sälen in Europa, USA und Japan auf. Und rechtzeitig zu unserem Konzert erscheint beim Prestige Label Deutsche Grammaphon Gheorghiu’s erste CD mit Klavierkonzerten von Schumann und Beethoven. "Seinen" Beethoven "seinem" Zürcher Publikum an Pfingsten als CD und live präsentieren zu können, ist dem jungen Pianisten eine Herzensangelegenheit. Vier weitere hervorragende junge Solisten sind im ersten Konzertteil zu hören: mit Virtuosität und Intensität widmen sie sich der fantasievollen Sinfonia Concertante von Haydn. Das Musikkollegium Winterthur unter Howard Griffiths ergänzt das solistische Beethoven- und Haydn-Feuerwerk mit zwei prägnanten Ouvertüren. Ein Festtagskonzert besonderer Art!

Die Aufnahme zum Konzert!

Teo Gheorghius Debüt-CD erscheint am 27. März 2009:

Erhältlich im Handel und am Konzert. Teo Gheorghiu signiert nach dem Konzert

Pfingstsonntag

31. Mai 2009, 19.00 Uhr, Tonhalle Zürich

Joseph Haydn: «Die Schöpfung»

In einer neuen, halbszenischen Version mit Texten aus John Milton’s «Paradise Lost»

Am 31. Mai 1809 starb Joseph Haydn. Das ZKO führt an seinem 200. Todestag zusammen mit den Zürcher Sängerknaben Haydns monumentale Vision der Schöpfung auf. Das epochale Oratorium basiert auf einem Libretto aus biblischen Quellen sowie John Miltons visionärem Epos «Paradise Lost» (1668). Haydns «Schöpfung» ist die beinahe kindliche musikalische Vision einer heilen Welt vor dem Sündenfall. Als Novum in einer halbszenischen Fassung wird der Schweizer Regisseur Stephan Müller Haydns Oratorium mit weiteren Texten aus dem düsteren Teil von Miltons Originalversion «Paradise Lost» konfrontieren. Aus den beiden gegensätzlichen Werken hören wir das Loblied auf die herrliche Schöpfung und das Spottlied der Teufel auf das Werk des Herrn.